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Glück

"Gutes aller Art ist dem Christen eine Freude – wo immer er es bei den Menschen findet. Als Weltbürger geht es ihm auch um das Glück aller ihrer Bewohner."

John Wesley (1703 - 1791)

Donnerstag 08. November 2018 10:02Alter: 11 days
/ Kategorie: Aus den Gemeinden, Schweiz

«Hier hat es für jeden eine Aufgabe»: Stefan Zeller über «Life on Stage Oberaargau»

Stefan Zeller hat sich im OK von «Life on Stage Oberaargau» engagiert. Im Interview sagt der Methodist, was ihn zur Mitarbeit motiviert hat und weshalb auch andere Kirch-Gemeinden bei «Life on Stage» mitmachen sollten.

Gabriel Häsler bei «Life on Stage Oberaargau» (Bild: Netzwerk Schweiz)

Stefan Zeller (Bild: zVg)

Stefan, du hast dich bei «Life on Stage Oberaargau» engagiert. Kannst du zuerst noch einmal kurz sagen, was «Life on Stage» ist?
Grundsätzlich ist «Life on Stage» eine Lebensgeschichte, die als Musical vertont und dann auf der Bühne vorgetragen wird. In einer Kurzbotschaft stellt Gabriel Häsler einen Bezug her zwischen dieser Lebensgeschichte und der Bibel.
Die Vorarbeit der Gemeinden beginnt allerdings bereits rund ein Jahr früher. «Netzwerk Schweiz», die hinter dieser Produktion stehen, bietet verschiedene Kurse an. Die Mitarbeitenden der Gemeinden besuchen diese Kurse und lernen zum Beispiel im Basics-Kurs, wie ein evangelistischer Lebensstil aussieht: Wie kann man das leben? Der Bible-Kurs geht tiefer ins Wort Gottes. Dort lernt man: Wie kann ich zusammen mit einem Menschen, der nicht glaubt, die Bibel lesen? Und im Street-Kurs lerne ich: Wie spreche ich mit Menschen auf der Strasse über Glaubensfragen?


Was war deine Aufgabe bei «Life on Stage Oberaargau»?
Ich war im OK Mobilisation: Wir waren vier Personen. Zusammen mit den Ressortleitern haben wir den Anlass organisiert und Sitzungen geleitet. In diesem OK liefen die Fäden zusammen. Ausserdem waren wir die direkte Kontaktstelle zu «Netzwerk Schweiz».
Offiziell waren das vielleicht acht OK- und drei Ressortleiter-Sitzungen. Daneben gab es dann allerdings noch Aufgaben in der Gemeinde. Jede teilnehmende Gemeinde hatte ebenfalls wieder ein OK. In unserer EMK-Gemeinde habe ich dort auch wieder die Fäden zusammengehalten.


Was hat dich motiviert, mitzumachen?
Seit über 30 Jahren mache ich in Langenthal überkonfessionelle Arbeit. Gemeinden vernetzen. ist meine Motivation. Ich bin Vizepräsident der Allianz. Insofern war das für mich naheliegend, mit «Life on Stage» all diese Gemeinde zusammenzuführen und mit ihnen einen solchen Anlass durchzuführen.
18 Gemeinden haben schluessendlich mitgemacht. Eine Rückmeldung der Mitarbeitenden von «Netzwerk Schweiz» war: Der Zusammenhalt im Oberaargau sei sehr gross. Sie haben gespürt, dass wir eng miteinander unterwegs sind – obwohl wir Gemeinden dabei hatten, die wir vorher nicht gekannt haben. Aber wir waren mit diesen Personen eineinhalb Jahre unterwegs. Und das lief sehr gut. Es gab keine bösen Worte. Wir sind einander von Anfang an als Schwestern und Brüder begegnet. Das war schon speziell. Alle, die dabei waren, haben betont: Das wollen wir nicht abreissen lassen.

 

Was war für dich das Highlight bei diesem Anlass?
Das eigentliche Highlight war für mich die Vorarbeit für das Ganze und die Zusammenarbeit unter den Gemeinden. Ich hatte schon im Vorfeld gesagt, wenn ich die Arbeit von «Netzwerk Schweiz» und ihr Konzept angeschaut habe: «Der Anlass selbst ist nur das Tüpfelchen auf dem i.» Die Vorbereitungszeit und die Zeit, in der man miteinander unterwegs ist, ist ein sehr wichtiger Aspekt des Ganzen. Es hängt natürlich sehr viel daran, wie die einzelnen Gemeinden mitmachen. Es gab Gemeinden, die sich stark engagiert haben – die profitieren schlussendlich auch mehr. Und andere Gemeinden, die eher so am Rand mitgemacht haben, werden schlussendlich auch weniger Personen haben, die nach den Entscheidungen für Jesus Christus in die Gemeinde kommen werden.


Weshalb sollten Gemeinden bei «Life on Stage» mitmachen?
Ich finde, jede Gemeinde sollte mitmachen. Sie erhalten so eine Möglichkeit, diesen evangelistischen Lebensstil zu lernen und zu leben. Das hat, so wie ich das sehe, sehr weitreichende Auswirkungen auf die Gemeinde.
«Netzwerk Schweiz» hatte am Anfang alle Ressortleiter nach ihrer Motivation gefragt. Meine Motivation war, dass wir die Christen aus den Stühlen holen und ihnen klar machen: Hier hat es für jeden eine Aufgabe! Lehnen wir uns doch nicht einfach zurück und machen es uns bequem. In unserer Stadt gehen Menschen verloren, wenn wir ihnen nicht das Evangelium bringen. «Erweckung unter den Christen» war ebenfalls eine Motivation, hier mitzumachen. Dass auch noch Menschen zum Glauben gefunden haben, ist die Sahne auf dem Kaffee.


Wie geht es jetzt nach dem Anlass weiter?
Jede Gemeinde hat sich mit anderen Gemeinden zusammen getan und bietet Glaubenskurse an. Die Personen, die neu zum Glauben gefunden haben, haben nun die Möglichkeit, an Glaubenskurse zu gehen. Die EMK Langenthal zum Beispiel bietet mit dem EGW zusammen ein Life-Seminar an. Die Pfimi bietet zusammen mit der FMG etwas an. Die FEG macht das allein. So gibt es unterschiedliche Glaubenskurse von den Gemeinden, die für solche angeboten werden, die mehr vom Glauben wissen wollen.
Als OK und Ressorleiter werden wir uns im Dezember zu einer Auswertung treffen. Im Januar treffen wir uns noch einmal, um miteinander zu essen. Im März werden wir zusammensitzen, um zu entscheiden, wie wir mir dem entstandenen Zusammenhalt weiterarbeiten können.

 

Zur Person

Stefan Zeller, verheiratet, zwei erwachsene Kinder, zwei Grosskinder
selbständiger Unternehmer
in der EMK Langenthal immer wieder in Projekten engagiert. Während vieler Jahre hat er den Verein überkonfessionelle Jugendarbeit acj geleitet.
Vizepräsident der Evangelischen Allianz Langenthal

 

Life on Stage Oberaargau

Vom 29. Oktober bis zum 4. November fand in Langenthal die Life on Stage-Evangelisationswoche statt. Rund 7000 Menschen folgten im Laufe dieser Woche der Einladung zu den Veranstaltungen. Mehr als 160 von ihnen starteten in ein neues Leben mit Jesus.

 

Weitere Informationen

zur EMK Oberaargau

zu «Life on Stage»

zu «Netzwerk Schweiz»


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