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Pfingstlager 2008

10.-12. Mai 2008 – Pfila ZoOst!

Samstag, 10. Mai 2008

Nachdem der Morgen noch mit einigen Detailarbeiten auf dem Lagerplatz vor sich ging. Sind schon etliche Jungscharen unterwegs richtung Oberhallau. Schon ab 10 Uhr trudeln die Jungscharen inetwa im halbstunden-Takt auf dem Lagerplatz ein. Mit jeder ankommenden Jungschar steigt der Betrieb und der Lärmpegel.

Die Schlafzelte werden aufgestellt, die Umgebung will erkundschaftet sein und alte Freunde aus anderen Jungscharen werden begrüsst. Die Stimmung ist gut und friedlich.

Mit dem Begrüssungs-Event eröffnen wir unseren Zooost gemeinsam mit den drei Freunden, die schon von der Anmeldung her bekannt waren. Singen und auch ein paar Gedanken über die Verschiendenartigkeit, einerseits, und die Einmaligkeit, andererseit, sowohl in einem Zoo als auch in unserer Lagergemeinschaft rundetetn diesen Block ab.

Die Freizeit bis zum Nachtessen überbrückte man mit einer Wasserschlacht. Doch als die Küche auffuhr um mit ihren unverkennbaren schwarzen Poloshirts das super Essen auch noch optisch perfekt auszugeben, liessen alle schnell von den Wasserhähnen ab und kümmerten sich um die kulinarischen Freuden.

So gestärkt starteten wir dann auch schon bald ins Abendprogramm. Bei dem es galt den Mäusen Nahrung und ein Artgerechte Behausung zu liefern. Der Lagerplatz wurder kurzerhand zum Spielfeld und irgenwo fand ein jeder ein für ihn passendes Spiel um zum Erfolg seiner Mannschaft beizutragen.

Der Tag endet mit einem Tageschluss, gefolgt von einem Stück Kuchen und dem Weg zu Schlafsack und Zahnbürste.

Sonntag, 11. Mai 2008

Es wird morgen auf dem Lagerplatz und gemeinsam mit den Vögeln beginnen auch die ersten Jungschärler Geräusche von sich zu geben. Nach der offiziellen Tagwacht waren schon die ersten Entscheidungen gefragt, zur Stillen Zeit wurden diverse Worshops geboten: Spazieren, Beten, Geschichten hören, Worship und kreatives Gestalten. So viele Möglichkeiten, Gott schon am Morgen früh zu begegnen.

Aber auch der Gottesdienst war Zeit der Begegnung mit Gott. Ganz zum Tagestema des Gockels passend ging es um Überheblichkeit. Es ist nicht immer ganz eifach bescheiden zu bleiben. Aber Gott liebt uns, egal ob wir gut oder schlecht sind, egal ob dick oder dünn. In Anspielen, Input, vielen Liedern und Zeugnissen haben wir davon gehört.

Schon bald nach dem Gottesdienst vermehrt sich die Lagerbelegung; die Helfer für den grossen Postenlauf kommen auf Platz. Viele ehemalige Jungschi-Leiter haben sich bereiterklärt diesen Einsatz zu leisten. An 16 Posten kämpfen jeweils zwei Gruppen um Punkte. Die Posten haben Tier-Themen wie Sackhüpfen beim Känguru, sich von Baum zu Baum schwingen beim Affen, Wasserspritzen beim Elefanten und viele mehr. Eine friedliche Stimmung trotz harter Wettkämpfe lag auf dem Platz, sodass sich auch einige Besucher und die Medienleute gerne genauer umschauten und zum Teil auch etwas länger als geplant bei uns Gast blieben.

Bei all den spannenden und vergnüglichen Posten hat manch Teilnehmer vermutlich den Wetterumschwung gar nicht mitbekommen; der Wind frischte auf es wurde plötzlich kühl auf dem Platz und dunkle Wolken machten sich am Horizont breit und nahmen Kurs auf in Richtung Lagerplatz. Aus dem Wind wurde ein kleiner Sturm und wir mussten damit rechnen, einige Tropfen abzubekommen. Mit einem mulmigen Gefühl im Magen und einem Stossgebet auf den Lippen schauten einige der Verantwortlichen in den Himmel. Und wirklich, Gott hat seine schützende Hand über unserem Lagerplatz gehalten und uns vor Regen bewahrt, sodass das flaue Magengefühl dem feinen Znacht, bestehend aus Stock, Hacktätschli, Rüebli und Salat platz machen konnte.

Das Abendprogramm hat für einmal die Lagergemeinschaft gespalten. Die Grösseren wurden im Schopf vom Bergwaldhof vom Team der Jungschar Säntis mit einem Activiti betreut. Währendessen verwandelte sich das Festzelt in einen Hühnerhof in dem sich die Jüngeren so richtig austoben konnten. Ein sehr buntes Treiben machte sich somit im Hühnerhof breit.

Die Tagesschlüsse fanden getrennt statt. Und schon bald lagen auch wieder alle in ihren Schlafsäcken um dem leider schon letzten Tag dieses Reg.-Pfilas entgegen zu schlafen.

Montag, 12. Mai 2008

Heute war schon bald nach dem Aufstehen ein geschäftiges Treiben auf dem Platz zu bemerken. Kein Wunder, der heutige Zeitplan war ziemlich gedrängt. So hatten alle ihre Sachen gleich nach dem Aufstehen zu packen. Wir nahmen uns aber auch heute Zeit Gott zu begegnen, einerseits in den Stille-Zeit-Workshops, dann aber nach dem Morgenessen auch in den Jungschieigenen Andachten. Es war schön über den ganzen Lagerplatz Grüppchen verteilt zu sehen, die sich Gedanken über ihre Beziehung zu Gott machten.

Auch ein wenig spotliche Betätigung durfte natürlich an so einem Tag nicht fehlen. So konnten sich die Teilnehmer, beim Tanzen, Englischebulldogge spielen, beim Bändelirupf oder beim Völkerball noch etwas austoben, währnddem ihre Leiter die Zelte abbrachen. Dies geschah sehr speditiv und mit gegenseitiger Hilfe unter den Jungscharen, sodass wirklich beim Mittagessen bereits alle jungschareigenen Zelte abgebaut und verpackt waren. So liessen wir uns nochmals ein super feines Mittagessen schmecken um dannach frisch gestärkt am Schluss-Event teilzunehmen.

Im und ums Festzelt brachten wir die Stimmung nochmals zum Brodeln. Die Band gab nochmals alles und so fätzten die letzten gemeinsam gesungenen Lieder nocheinmal richtig. Nachdem wir auch von unseren drei Freunden abschied genommen haben, und Gott und allen anderen die zu dem gelungen Lager beigetragen haben gedankt haben. Blieb dem Zoodirektor nur noch, schweren Herzens, den Zooost wieder zu schliessen und allen Jungscharen eine gute und unfallfreie Heimreise zu wünschen.

Zusammengestell vom OK, www.pfila08.ch